„… unser wertvollster Schatz, der Frieden…“

Foto: Patrick Stoll
Kranzniederlegung der Stadt Friedberg (Hessen)

Feierlichkeiten zum 100-jährigen Ende des 1. Weltkrieges vom 9. bis 11. November in der Partnerstadt Villiers-sur-Marne

Die Worte des französischen Bürgermeister spiegelten den Geist der Veranstaltungen in Villiers-sur-Marne,  an denen Verteter der Partnerstädte Friedberg, Bishop’s Stortford und Entroncamento teilgenommen haben.

Die Planung für dieses feierliche Wochenende zum Gedenken an das Ende des 1. Weltkrieges begann bereits vor zwei Jahren im Rathaus von Villiers-sur-Marne. Das Hauptanliegen für die 100-jährige Gedenkfeier zum Ende des 1. Weltkrieges von Bürgermeister Jaques-Alain Bénisti war, dass die Veranstaltung mit vielen Akteuren gemeinsam gestaltet wird und der bestehende Frieden sowie Europa in Vordergrund steht. Selbstverständlich lud er daher die Partnerstädte Entroncamento und Friedberg (Hessen) sowie die freundschaftlich verbundene Stadt Bishop´s Stortford dazu ein, teilzunehmen und auch ein Teil dieser Feierlichkeiten zu werden.

Bereits vor diesem Wochenende fand ein reger Austausch des Wetterau-Museums und des historischen Museums in Villiers-sur-Marne statt. Die Leihgaben (Offiziershelm der hessischen Infanterie und Helmüberzug, Képi M 1884 de

r französischen Armee, deutscher Stahlhelm, französischer Adrian-Stahlhelm, Postkartenleporello, Heft „Offizier-Kriegsgefangenen-Lager-Friedberg, Programm für einen französischen Theaterabend im Offiziers-kriegsgefangenenlager Friedberg, Gedicht „Le Prisonnier“) aus dem Wetterau-Museum bereicherten die Ausstellung des historischen Museums und die lebhafte Ausstellung im Rehabilitationszentrum.

Die Friedberger wurden bereits bei ihrer Ankunft am Freitag sehr herzlich von Bürgermeister Benisti, Herrn Oudint, Frau Wilmin, Frau Fumée und Herrn Cardaso im Rathaus begrüßt. Der Abend endete mit dem eindrucksvollen Theaterstück „Villiers se souvient“, in welchem der 1. Weltkrieg aus der Perspektive einer Frau anhand eines Briefwechsels zwischen einem jungem Paar behandelt wurde.

Am Samstag besichtigten die Vertreter von Bishop ´s Stortford, Entroncamento und Friedberg (Hessen) exklusiv das für die Öffentlichkeit nicht zugängliche „Fort de Villiers“, welches seit seinem Bau 1874 unterschiedlich genutzt wurde. Am Nachmittag wurde von der internationalen Gruppe die Sonderausstellung im Rehabilitationszentrum mit Originalkleidung der damaligen Zeit, die Briefmarkensaustellung 1914-1918 in der Bibliothek und die Ausstellung im historischen Museum besucht.

Am Sonntag fanden die offizielle Zeremonie am Rathaus, die Parade durch die Innenstadt und die Kranzniederlegungen zum Gedenken an die Gefallenen statt. Die Parade endete im Sportzentrum, in dem Schulchöre das Thema musikalisch aufgriffen und beeindruckend vortrugen.

In seiner Rede dankte Bürgermeister Benisti allen Beteiligten für ihr Mitwirken und schloss mit den Worten:

„Dieses gemeinsame Gedenken ist ein großer Moment des Zusammenhaltes aller und wird dazu beitragen, dass unsere freundschaftlichen Beziehungen Herausforderungen bewältigen und wir uns auf der Basis der Sicherung unseres wertvollsten Schatzes, des Friedens, einigen können.“

100 Jahre Ende Erster Weltkrieg Foto von Patrick Stoll
Fort Villiers
100 Jahre Ende Erster Weltkrieg Foto von Patrick Stoll
Empfang Rehabilitationszentrum (dritte von links Frau Benisti)
100 Jahre Ende Erster Weltkrieg Foto von Patrick Stoll
Parade
100 Jahre Ende Erster Weltkrieg. Foto von Patrick Stoll
Bürgermeister Benesti

. Fort de Villiers

 

 

Empfang Rehabilitationszentrum (dritte von links Frau Benisti)

 

 

 

Kranzniederlegung der Stadt Friedberg (Hessen)

 

 

Parade

 

Rede Herr Benisti

 

Fotos vom Friedberger Fotograf Patrick Stoll

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