Am letzten Wochenende haben Bürgerinnen und Bürger aus den beiden Partnerstädten Villiers-sur-Marne in Frankreich und Friedberg gemeinsam Straßburg besucht. Zunächst ging es zum Europäischen Parlament. In einer fundierten Führung erhielten die Gruppe einen Einblick über die Zusammensetzung und die Arbeit der Abgeordneten und einen kolossalen Eindruck vom Gebäude
Bei einem geführtem Stadtrundgang durch die Neu- und Altstadt der elsässischen Hauptstadt wurde die Geschichte dieser Region beleuchtet. „Die verschiedenen politischen Zugehörigkeiten haben jedoch nicht nur Konflikte hinterlassen, sondern auch zu einem reichen kulturellen Austausch geführt, der bis heute im Alltag sichtbar ist – etwa in der regionalen Küche mit Croissant, Brezel und Gugelhupf“, kommentierte Eduard Hechler, der die Fahrt organisierte. Viele Gespräche und Erzählungen der deutschen und französischen Teilnehmenden haben eine besondere Atmosphäre geschaffen, wie sie bei Städtepartnerschaften des öfteren erlebbar ist. Die Teilnehmenden waren begeistert und freuen sich schon auf ein Wiedersehen am Freitag vor Pfingsten, wenn die sechzigjährige Beziehung mit Villiers-sur-Marne im Rahmen des Weinfestes im Rathaus gefeiert wird.


